Reisen und Mee(h)r...
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Mit Kollegen auf Reisen

06.06.-10.06.2012 

Reisebericht von Albrecht Engelmann

 

Mit Proviant für die anstrengende Nachtfahrt eingedeckt - von Schokolade, über eine Flasche Bier bis zum Obstsalat, der durch den mitgebrachten Sekt recht schnell zur Bowle wurde – starteten wir in Salem mit dem Bummelzug nach Offenburg und fuhren dann weiter mit dem Nachtzug nach Berlin. Ab Offenburg waren Liegesessel reserviert und durch den flüssigen Proviant war schnell klar, dass manche sehr gut schlafen werden und andere weniger gut – was sich am nächsten Tag teilweise bemerkbar machte…

 

In Berlin angekommen, hat uns der Trubel der Großstadt überrollt: Menschenmassen, Hektik! Mit der U-Bahn bis zum Hostel, das Gepäck abstellen und erst mal frühstücken – mit Kaffee und einem umfangreichen und vielfältigen Frühstück wurden wir endlich wach.

 

Das Hostelboat liegt direkt auf der Spree, hinter der East Side Galery. Die First-Class-Kabinen sind sehr schön gelegen mit Sicht auf das Wasser oder aufs Land, die 2.Klasse-Kabinen sind kleiner als Doppel- oder Dreibettkabine mit Bullauge auf Wasserhöhe und, naja, gewöhnungsbedürftig und sehr eng.

Nach dem Frühstück ging‘s zur Stadtbesichtigung, Treffpunkt war am Alexanderplatz – unser Chef kam auf die glorreiche Idee zu laufen, was an sich nicht dramatisch war, aber durch die anschließende Führung zu Fuß war es doch ein sehr langer Weg. Und so langsam machte sich der Schlafmangel bei vielen bemerkbar…

 

Zügig, aber alles topp erklärt ging es in dreieinhalb Stunden zu Fuß an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei und zurück zum Kudamm. Im Anschluss sind manche zum Shoppen, zum Essen, zurückgefahren zum Hostel oder zu weiteren Besichtigungen aufgebrochen.

 

Ab vier Uhr konnte man die Zimmer beziehen, um endlich zu duschen und uns zum Abendessen zu richten. Um 19.00 Uhr haben wir uns im Restaurant „Zur letzten Instanz“, dem „ältesten Restaurant Berlins seit 1612“, zum gemeinsamen Abendessen getroffen. Danach hat jeder das Nachtleben von Berlin auf seine Art genossen.

 

Am nächsten Morgen gab es ab halb acht Frühstück und mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus ging‘s auf nach Potsdam zur Führung durch Sansoucci mit Schlosspark in zwei Stunden, in denen wir die Führerin durch fachmännische Fragen über Holz und Oberfläche etwas ins Schleudern brachten (sorry hierfür, das kam sicher unvorbereitet) – trotzdem rauchte auch uns der Kopf bei so viel Informationen.

Danach war der harte Kern der Kultur-Interessierten weiter im Schlosspark unterwegs und nach einer Erfrischung im Biergarten auch noch im holländische Viertel, wo ein interessantes, neu aufgebautes Backsteinhaus zu besichtigen war.

 

Zurück im Hostel entschlossen wir uns spontan zu einer Bootsfahrt auf der Spree, die bis ins Regierungsviertel ging und eine neue völlig neue Perspektive vom Wasser aus bot. In der Stadt gingen die Lichter an, bei uns gingen sie so langsam aus - wir brauchten endlich etwas für unseren Magen. Es war jedoch nicht so einfach, ein Lokal ohne Public Viewing zu finden, um in Ruhe zu essen. Doch schlussendlich fanden wir eine nette kleine Kneipe im Freien und sind nach einem guten Essen erschlagen ins Bett gefallen.

 

Am nächsten Morgen war die Reichstagkuppel angesagt - als anständige Steuerzahler wollten wir sehen, wo unser Geld hinschwimmt. Nach ‘zig Sicherheitskontrollen mit Abtasten sind wir im Aufzug in die Kuppel und haben Konstruktion begutachtet, was natürlich für Zimmerleute immer interessant ist, auch wenn es Glas und Stahl ist anstatt Holz.

 

Danach flogen alle wieder aus, wir Richtung DDR-Museum, Berliner Dom incl. super Rundblick von der Kuppel aus, andere suchten die anziehenden und gemütlichen Berliner Biergärten auf.

Abends stand das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal an, das einige am Brandenburger Tor und andere auf der Großleinwand in einer Gartenwirtschaft angeschaut haben.

 

Zurück im Hostel bin ich, durch die Musik angezogen, noch auf die Oberbaumbrücke, in deren Arkaden verschiedene Gruppen spielten. So um 2 Uhr war‘s dann auch für mich Zeit, wobei es in Berlin wohl keine Pause gibt - die Trommeln von der Brücke waren bis zum Morgen zu hören. Manch einer sprach beim Frühstück am nächsten Morgen von Voodoo Zauber – die Berliner Luft und die Musik sorgte wohl für wilde Träume.

 

Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück abgereist, wieder mit dem Zug zurück an den Bodensee und mit vielen Eindrücken im Gepäck: es war anstrengend, hektisch, faszinierend – mit den vielen Menschen im Strom zu schwimmen ist als Landei nicht immer ganz einfach…



 

 

 

 

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