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Indien: Ein Besuch im Zoo

Sonntag , seit einer Woche in Indien und echt mal das Bedürfnis dem Staub, Lärm und intensiven Geruch der Stadt für eine Weile zu entfliehen. Bäume, Grün... gar nicht so einfach, wir entscheiden  uns für den etwas außerhalb gelegenen Zoo.

 

Am Zooeingang erwartet uns eine riesige Traube von Menschen. Der Kassierer hat Zeit, nach einer gefühlten Ewigkeit stehen wir an der Kasse. Wir fragen nach dem Preis, der liegt deutlich höher als bei der indischen Familie vor uns. Kennen wir schon, Ausländer zahlen mehr - ist für uns in Ordnung.

Wir haben es aber noch nicht geschafft. Bestimmt werden wir von den zahlreich vorhandenen Zooangestellten zur nächsten Menschenansammlung verwiesen. Was wollen die von uns? Ein Inder fragt  auf Englisch, ob wir eine Wasserflasche dabei haben. Ich tu mich immer noch sehr schwer mit der indischen Aussprache des Englischen, aber der Mann deutet auf die Flasche, nimmt  sie mir aus der Hand und verlangt  dann  auch noch Geld von mir - das ist nicht in Ordnung! Meine Flasche bekommt einen Aufkleber und ich bekomme sie zurück, mit der Erklärung, dass mein Geld nur ein Pfand sei, damit ich die leere Flasche nicht einfach im Zoo auf den Weg fallen lasse. So weit, so gut...

 

Wir schieben uns durch den Zoo. Stau gibt es vor allem vor den Affen, Großkatzen und großen Landsäugern. Bei den weniger gefragten Tieren und bei den vielen Verbotsschildern ist  noch ein wenig Platz. A propos Verbotsschilder -  wusste gar nicht, was man alles verbieten kann: "be quiet"," bitte nicht spucken"," hier nicht urinieren", "Die Tiere nicht durch Pfeifen, Schreien, in die Hände klatschen stören", "Tiere nicht füttern"...Neben mir wirft ein Inder den Bären Speisezwiebeln ins Gehege.

 

 Wir fotografieren viel und werden fotografiert, wenn es sein muss, mit dem Handy auch 20 cm vor unserem Gesicht  - möchte nicht wissen, in wie vielen Photoalben wir auftauchen. An das  ständige Angestarrtwerden (auch mal mit offenem Mund) habe ich mich doch noch nicht ganz gewöhnt.

Inzwischen frage ich mich, wer nun die Zootiere sind und wer die Besucher. Ich komme mir selber vor, wie ausgestellt. Irgendwann dämmert mir, dass ich mit deutscher Ordnungsliebe hier nicht weiter komme. Ich fange an, das bunte Gewimmel, die kräftigen Farben der Frauenkleidung, die Lebendigkeit und Unkomplizierheit zu genießen.....und lasse mich treiben.

Am Ende bekomme ich übrigens mein Geld für die Wasserflasche zurück. Der Aufkleber wird fein säuberlich abgetrennt und für die nächste Flasche wieder verwendet.....

 

Es war ein schöner Ausflug!    

 

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