Reisen und Mee(h)r...
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Mit dem Schiff von Passau nach Budapest

Reisebericht von Monika Sotern

 

Zum runden Geburtstag unserer Mutter reisten wir vier Töchter mit Enkeln und Urenkeln

sieben Tage lang mit dem Kreuzfahrtschiff „MS Donaustar“ auf der Donau von Passau nach Budapest und wieder zurück. An Bord begrüßte uns in Passau die rumänische Schiffscrew nach altem Brauch mit Brot und Salz. Nach der Einschiffung auf dem etwas über einhundert Meter langen Schiff verstauten wir unser Gepäck in den hübschen Aussenkabinen mit großen Fenstern. Das Bad war zwar etwas schmal und winzig, doch in dem Schlaf-/Wohnraum hatten wir genügend Platz. Ein Begrüßungs-Cocktail mit anschließendem Willkommens-Dinner ließ allen Alltagsstress von uns abfallen. Im Schein der untergehenden Sonne hieß es „Leinen los, Anker lichten“. Langsam zog das Ufer an uns vorbei. Genüßlich verfolgten wir bei einem Drink von unseren Liegestühlen aus das lustige Plantschen der Kinder im Swimmingpool.

 

Während eines üppigen Frühstücks mit rund 160 Passagieren im Restaurant fiel unser Blick hinüber zu den Wäldern und zum niederösterreichischen Stift Melk, das als Wahrzeichen der Wachau zum UNESCO-Welterbe zählt, ein prunkvolles Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert. Das Schiff nahm nun Kurs auf die österreichische Landeshauptstadt Wien. Dort angekommen, zog es mich sogleich zum Stephansdom und ins Hotel Sacher zu einem großen Stück Sachertorte mit Kaffee, um anschliessend, von einem heftigen Gewitter überrascht, Schutz in den Kaufhäusern der Innenstadt zu suchen. Bald blitzte die Sonne wieder aus den Wolken, und es war noch Zeit genug für einen lustigen Besuch im Prater mit den vielen Schaubuden und dem berühmten Riesenrad.

 

Während wir nach dem Abendessen und Folkloredarbietungen der rumänischen Crew seelig in

unseren Kabinen schlummerten, ging es am Donauknie vorbei weiter flußabwärts in Richtung Buda und Pest, verbunden durch das Wahrzeichen der Stadt, der imposanten Kettenbrücke. Der Tag stand den Passagieren in der Millionenstadt und ungarischen Donaumetropole Budapest zu intensiven Besichtigungen zur Verfügung. Imposante Bauwerke säumten das Ufer, so das Parlamentsgebäude, die Fischerbastei und die Krönungskirche. Während die Jungen unserer 16-köpfigen Gruppe den Ausblick aus schwindelnder Höhe über die Stadt vom Gellertberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle aus zum Foto-Shooting nutzten oder die St.-Stephans-Basilika besichtigten, machten wir Ältere uns zu Fuß über die Brücke auf in Richtung Markthalle mit den vielen fremdartigen Gewürzangeboten. Später am Abend genossen wir gemeinsam das Einbrechen der Dunkelheit und die grandiose Lichterschau an den Ufern, den Hängen und auf den Brücken über die Donau. Ringsum zeigte sich uns ein Märchen aus Tausend und einer Nacht.

 

Ein kurzer Abstecher am folgenden Tag nach dem kleinen ungarischen Städtchen Kalocsa, berühmt für die traditionellen ungarischen Stickereien und den Paprikaanbau, brachte uns auch zu einer Kutsche, mit der wir zu einem abgelegenen Reiterhof in die Puszta fuhren. Mit vielen Kunststücken belohnten uns die mutigen Czikos auf dem Rücken ihrer wilden Pferde.

 

Zurück an Bord der „MS Donaustar“ gelangten wir auf unserer Donau-Rückfahrt nach Esztergom mit dem mächtigen Dom hoch über der Donau. Die Basilika beherbergt die reichste Sammlung sakraler Kunst in Ungarn und ist eine der größten Kirchen Europas. Einige Passagiere machten sich zu Fuß auf zur Besichtigung. Unser Schiff fuhr durch die wildromantische Gegend flußaufwärts und sammelte die Wanderer später an einer weiter unten gelegenen Anlegestelle wieder ein. .

 

Bratislava ist eine Stadt bekannt unter anderem für den St. Martins-Dom, die Krönungskirche der ungarischen Könige. Eine Pause nutzten die Passagiere für eine kurzweilige Stadtbesichtigung. Wieder an Bord erreichten wir vorbei an der Wachau am späten Abend wieder Wien.

 

Der nächste Morgen in Weißenkirchen bei Krems überraschte in der idyllischen kleinen Stadt mit malerischen kleinen Gassen. Ehe wir am siebten Tag wieder in Passau Abschied von unserem Schiff und der ausgesprochen herzlichen rumänischen Mannschaft nehmen mussten, wurden wir am Abend zuvor von unserem Kapitän zu einem festlichen Kapitäns-Dinner mit Wunderkerzen-Eistorten à la „Traumschiff“ eingeladen und mit einem extra Geburtstagskuchen für die junge Frau meines Neffen noch einmal richtig verwöhnt.

 

Die deutschsprachige Reiseleitung von „nicko tours“ hat mit den versprochenen Inklusivleistungen nicht übertrieben und sich wirklich alle Mühe gegeben, ihre Passagiere zufriedenzustellen. Es wurde eine entspannende und gleichzeitig sehr interessante Art der Fortbewegung auf der romantisch dahinfließenden Donau.



 

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