Reisen und Mee(h)r...
Reisen und Mee(h)r...

Ein Jahr auf Reisen ... in Neuseeland

 

 

Reisebericht von Julia Engelmann, März 2012

 

Flug Frankfurt-Auckland mit 12-Stündigem Aufenthalt in Hongkong (China)
Nach einem den Umständen entsprechend angenehmen Flug mit der Cathey Pacific von Frankfurt nach Hongkong landeten wir mittags nach chinesischer Zeit in Hongkong. Nachdem wir leider den Bus für die kostenlose Stadtrundfahrt (Stopover-Programm der Cathey) verpasst haben, sind wir dann mit der Tram in die Innenstadt gefahren.
Dort erwarteten uns keinesfalls Menschenmassen, wie ich es befürchtete. Es war recht ruhig und leer. Ich ging davon aus, dass Menschen überall beschäftigt durch die Straßen strömten wie man es in den Filmen über Bangkok und anderen asiatischen Großstädten kennt. Dies entspricht dem aber keinesfalls. Alles war sehr überschaubar und vor allem sauber. Man fand nirgends auch nur einen Fetzen Müll auf dem Boden. Es war also keinesfalls ein Kulturschock.
Wir gingen erst mal durch die Straßen und betrachteten die Mode und Essgewohnheiten der Chinesen. Danach ging‘s zum Hafen, der sich gerade im Aufbau befindet und recht unspektakulär ist. Auch ein schöner Park war nicht weit weg. Da in China gerade Sommer ist, blühte alles und war sehr schön anzuschauen.
Da wir aber auf keinen Fall unseren Flug verpassen oder in Zeitdruck kommen wollten, fuhren wir wieder recht schnell zurück zum Flughafen, der durch seine Größe auch einiges zu bieten hat. Viele Duty-Free Shops, Restaurants und Cafés befinden sich dort. In den meisten hat man auch freies Internet, was das Warten um einiges angenehmer machte.
Nachts ging es dann weiter nach Auckland, Neuseeland.

 

 

Auckland 12. Januar:

Nach dem Flug von wieder 12 Stunden kamen wir endlich in Auckland an. Wir nahmen den Shuttle-Bus in die Stadt und checkten direkt ins Base, dass wir schon in Deutschland gebucht hatten, ein.

 

Das Base gehört zu einer recht großen Hostel-Kette in Neuseeland und Australien. Durch die Größe ist es recht anonym und nicht wirklich überschaubar. Die Meinungen über das Hostel gingen auf unserer Reise sehr auseinander. Manche mögen die Atmosphäre und den Standard. Es sind meistens recht junge Leute dort und die dazu gehörende Bar ist sehr billig, vor allem, da man als Base-Member einige Drink-Specials bekommt.

 

Da wir keinen Jet-lag bekommen wollten, blieben wir so lange wie möglich auf und erkundeten für ein paar Stunden die Stadt. Wir liefen zum Hafen und die Moe entlang, die erstaunlicherweise nur für die Rugby-WM gebaut wurde. Auch beeindruckend waren die riesen Yachten, die protzig an der Mole liegen und angeleuchtet werden.

Wir aßen noch eine Kleinigkeit und gingen dann auch recht früh ins Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein.

 

Die darauf folgenden Tage verbrachten wir mit ausgiebigen Planungen für die nächsten Wochen. Wir erkundigten uns über die verschiedenen Bustouren und entschieden uns für den Intercity, da er uns am billigsten erschien und man selber entscheiden konnte, wo und wie lange man sich an einem Ort aufhalten wollte. Auch buchten wir den Flug zurück von Queenstown nach Auckland, da wir so einen Anhaltspunkt hatten, wo wir wann sein müssen und der Flug wesentlich billiger war, wenn man ihn im Voraus buchte.

 



Waitomo 14. Januar:

Da unser Bus recht früh am Morgen fuhr, checkten wir rechtzeitig aus und machten uns mit unserem Gepäck auf Richtung Bushaltestelle. Leider wurde Auckland auf sieben Vulkanen gebaut und natürlich befindet sich die Intercity-Bushaltestelle auf einem dieser. Nach einem kleinen Walk bergauf kamen wir jedoch pünktlich an der Bushaltestelle an. Der Bus stand auch schon bereit.

 

Bei unserer ganzen Reise hatten wir kein einziges Mal ein Problem mit dem Intercity. Er war immer überpünktlich, die Busfahrer sind total freundlich und zuvorkommend. Ganz anders als in Deutschland. Man kann seine Strecken ganz einfach im Internet buchen und auch wieder stornieren: http://www.intercity.co.nz/

 

Unser Gepäck wurde verladen und wir fuhren Richtung Waitomo. Leider waren wir zu müde um die Landschaft wirklich zu geniesen. Wir schliefen die meiste Zeit.

In Waitomo angekommen verbrachten wir erst mal eine sehr lange Zeit damit, eine geeignete Tour für die Caves zu suchen. Waitomo ist berühmt für die Glühwürmchen-Höhlen, in denen es verschiedene Führungen vom Wasserfall-Springen angefangen bis hin zum Abseilen gibt. Leider sind die Touren alle sehr teuer und wir entschieden uns für die Günstigste.

 

Danach liefen wir zu unserem, bereits in Auckland gebuchten Hostel. Leider ist Waitomo nicht wirklich ein Dorf oder gar eine Stadt, weswegen wir 3 km auf der Straße zu unserem Hostel laufen mussten. Doch die Landschaft dort ist sehr schön, wir sahen unsere ersten Schafe in Nz und auch einen kleinen Regenwald. Das Hostel war sehr ruhig gelegen und klein. Es war sehr familiär hatte neben an auch einen Zeltplatz und einen Pool. Leider hatten wir nicht daran gedacht, Essen aus Auckland mitzunehmen, so mussten wir in einem sehr kleinen Lebensmittelladen etwas kaufen, was sehr teuer war.

D.h wieder die 3 km zurück zum 'Dorf' und wieder hin zum Hostel.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon los mit unserer spannenden Caving-Tour. Das praktische daran war, dass es direkt gegenüber unseres Hostels lag. Wir trafen dort auch direkt schon unsere Gruppe, die aus 12 USA'lern bestand, einem Spanier und uns. Wir füllten noch einige Formalitäten aus und dann ging es auch schon los. Wir bekamen unsere Neoprenanzüge und Schuhe, die wir mit einigem Kraftaufwand anzogen.

 

Wir fuhren mit einem kleinen Bus mitten in einen Wald. Wir wunderten uns, wo denn hier Höhlen sein sollten. Wir übten an einem kleinen Fluss, wie man Wasserfälle runter springen sollte. Alle nach einander mussten rückwärts von einem Steg springen. Danach ging es einen kleinen Weg hinunter und hier war der Eingang der Höhlen. Wir setzten uns auf unsere Ringe und dann ging es auch schon los...durch die leichte Strömung wurden wir langsam in die Höhle getrieben. Durch die Stirnlampen an unseren Helmen konnten wir immer etwas sehen. Wir hatten 2 Guides, einer voraus und einer hinterher. Es war sehr beeindruckend, in seinem Ring zu sitzen, die Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen und einige kleine Wasserfälle runter zuspringen. Zwischendrin mussten wir alle unsere Lampen abschalten und man sah die beeindruckende Vielfalt der Glühwürmchen. Die Guides erklärten uns einiges dazu.

Es war wirklich sehr beeindruckend und danach gab es noch ein kleines warmes Mittagessen.

Die Tour hat sich wirklich gelohnt, doch wer Nervenkitzel bevorzugt sollte eine der teureren Touren nehmen, die das 20m lange Abseilen beinhalten und andere spektakuläre Dinge...



Rotorua 16. Januar:

Am nächsten Tag ging es auch schon weiter nach Rotorua. Diesmal mit einem um einiges kleineren Bus. Die Busfahrt war sehr lustig. Wir waren 4 Deutsche in dem Bus und noch ein weiterer aus den USA. Die Busfahrerin bestand darauf, dass wir ihr einzeln ein Lied aus unserem jeweiligen Land vorsingen. Zum Glück war die Anzahl der Deutschen sehr hoch, sodass wir gemeinsam singen konnten...

 

In RoTorua angekommen fiel uns sofort der unangenehme Geruch von Schwefel auf. In Rotorua und um Rotorua herum gibt es eine Menge an Geysiren und anderen Erdaktivitäten.

Wir checkten in ein Hostel ein, und gingen ersteimal in den Park, um uns einen kleinen Gysir anzuschauen.

Danach erkundigten wir uns im I-site nach einer Tour durch den Gysierpark.

Die Bustour war sehr touristisch aufgebaut. Zuerst ging es zu einem kleinen Vulkan, der 2 mal am Tag 'geweckt' wird. Es war schon eine Anzahl von etlichen Touristen versammelt, um das Spektakel zu sehen. Wir setzten uns zwischen die Menschenmenge und warteten auf den Ausbruch.

Als es losging, blitzte es nur so on Fotoapparaten ... wie gesagt sehr touristisch.

 

Danach ging es weiter zu einem kleinen See, der blubberte. Dort hatten wir einen Aufenthalt von einigen Minuten, um alles fotografisch festzuhalten. Dann ging es weiter zum Park. Dieser war wirklich schön. Wir hatten dort einige Stunden Zeit, um alles zu sehen. Es gab verschieden Wege die man gehen konnte und unterschiedlich viel Zeit benötigten. Man ging vorbei an grünen Schwefelseen, blubbernden Matschlöchern und Höhlen. Überall dampfte und blubberte es ... das alles war schon sehr spektakulär.

Nach einigen Stunden brachte uns der Bus wieder zurück zum Informationcenter.



Taupo 18. Januar:

Raus aus dem Gestank Richtung Taupo, der größte See Neuseelands. Wieder ein einwandfreier Service des Intercitys zum Lake Taupo (man merkt wohl, meine Erfahrungen in Deutschland sind nicht sehr positiv)

Wir checkten in der Rainbow-Logde ein, wieder ein eher kleineres, aber sehr schönes Hostel.

Da man sich dort Fahrräder mieten konnte, nutzten wir dies gleich am nächsten Tag. Was wir davor nicht wussten, war, dass in Neuseeland Helmpflicht besteht. Also bekamen wir dazu gleich noch sehr "stylische" Helme. Wir richteten uns ein Vesper und dann ging es auch schon los. Wir fuhren ohne große Planung einfach mal drauf los. Es war wunderschön, denn man konnte die meiste Zeit direkt am See auf kleinen ungeteerten Wegen entlang fahren. Zwar hatten wir einige Probleme, da die Kette des Fahrrads immer runtersprang, doch die sehr freundlichen Einheimischen halfen uns sofort.

Wir fanden einige sehr leere Strände an denen wir picknicken konnten und auch baden. Doch das Wasser war sehr kalt.

 

Als wir nach unserer sechsstündigen Tour zurück am Hostel ankamen waren wir erschöpft aber es war ein wirklich schöner Tag.
Taupo erinnerte uns sehr an Deutschland und an den Bodensee. Von der Größe sind die beiden Seen in etwas gleich und sehen auch ähnlich aus. Auch waren dort viele Deutsche unterwegs, wie aber fast überall in Neuseeland.

 



Wellington 19. Januar:

Von Rotorua aus ging es nach Wellington. Die Strecke hat sich echt gelohnt, da der Bus zuerst durch verschiedene, sehr schöne Landschaften fährt und dann am Meer entlang Richtung Hafen.

Da es schon Abend war, suchten wir noch einen Supermarkt, um was zu essen und gingen dann auch schon ins Bett.

 

Am nächsten Morgen erkundeten wir erst mal die Stadt. Wellington ist eine große Stadt direkt am Meer. Durch ihr Flair ist sie bei allen sehr beliebt. Wir liefen am Meer entlang und besuchten die Cuba-Street, eine Straße mit kubanischen Einflüssen. Hier findet man Galerien, Cafes, Künstlerläden und vieles mehr.

Am nächsten Tag buchten wir einen Busticket, mit dem wir die die ganzen Sehenswürdigkeiten abfahren konnten. Da das Ticket 24 Stunden gültig ist, bietet es sich an das Ticket am Abend zu entwerten, damit man es am nächsten Tag auch noch nutzen kann.

 

Man fährt mit einem kleinen Bus durch Wellington, vorbei an den ganzen Sehenswürdigkeiten und auf den Mt Victoria. Dort hat man ein paar Minuten Zeit, um die herrliche Aussicht zu genießen.

In Wellington befindet sich auch das Te Papa Museum, das mit dem Deutschen Museum in München zu vergleichen ist. Es ist jedoch kostenlos und man beteiligt sich nur mit einer Spende. Das Museum ist riesengroß und hat einiges zu bieten: eine Abteilung mit der Natur Neuseelands, den Erdaktiviäten und vieles andere. Man kann dort sehr viel Zeit verbringen und ist für Jung und Alt sehenswert.

 

Am nächsten Tag nahmen wir die Fähre von der Nord- zur Südinsel.



Nelson 22. Januar:

Die Fähre zu nehmen hat sich wirklich gelohnt. Man fährt nur kurz übers offene Meer und dann durch eine Art Fjord, in dem man die Landschaft genießen kann. Leider hat es an der Überfahrt geregnet, was uns aber nicht davon abgehalten hat, raus zu gehen und eine Anzahl an Fotos zu machen. Alles war in dem leuchtenden Grün, dass man von Neuseeland erwartet.

Da wir die Überfahrt mit dem Intercity buchten, war es um einiges billiger und wir konnten gleich weiter nach Nelson.


Am nächsten Morgen gingen wir recht früh zum I-site, um eine Busfahrt zum Able Tasman zu buchen.

Man fährt durch Serpentinen bis zum National Park. Dort angekommen liefen wir gleich zu dem angeblich schönsten Strand des Able Tasman. Es war traumhaft! Das Wasser war blau und klar, der Strand war weiß und man hatte Aussicht auf die vielen kleinen Inseln, an denen Kanus und Segelboote vorbei fuhren. Wir verbrachten dort einige Zeit mit Picknick und Baden.

Danach liefen wir direkt am Wasser über Felsen zurück.


Der Able Tasman war definitiv eins der Highlights auf unserer Reise. Der Strand ist wunderschön und man kann hier die Vielfalt Neuseelands bewundern.

Sonst haben wir in Nelson wenig Zeit verbracht, obwohl uns gesagt wurde, dass die Stadt doch recht groß für Neuseeland sei und einiges zu bieten hat.

 

Da wir von einigen anderen Backpackern gesagt bekamen, dass Neuseeland das Tramper-Land schlecht hin sei, wollten wir unser Glück auch damit versuchen und Geld sparen.


Wir liefen Richtung Highway. Zu unserer Verwunderung hielt auch schnell jemand an und nahm uns mit Richtung Westport bis nach St. Arnaud. Dann jedoch standen wir standen auf einmal im Nirgendwo. Da es schon nachmittags war, suchten wir uns wieder eine Herberge.


Wir verbrachten noch einige Zeit am See und gingen dann auch recht früh ins Bett, um für unseren nächsten Hitch-hiker Tag fit zu sein.


Dort nahm uns dann zuerst ein Eisverkäufer und danach 2 Jugendliche aus den USA mit. Da diese direkt weiter an den Glacier wollten, ließen sie uns in Greymouth raus.

 


Greymouth 25. Januar:

In Greymouth erfolgreich angekommen suchten wir uns erst mal ein Hostel. Wir landeten im Neptuns - sehr empfehlenswert. Man hat freies Internet so lange man will und bekommt jeden Mittag frisch gebackene Scones. Abends trifft man sich oft in der hauseigenen Bar und spielt dort eine Runde Killer-Pool oder sitzt nur gemütlich beisammen.

Am nächsten Tag erkundeten wir dann die Stadt, ein kleines aber altes Fischerdorf.

Da die Fischerboote direkt am Pier anlegen dachten wir, wir fragen einfach mal ob man einen günstigen Fisch bekommen kann. Und am Ende bekamen wir einen riesigen großen Tunfisch geschenkt. Im Hostel gab es Gott sei Dank jemand, deer den Fisch ausnehmen konnte und so bereiteten wir ein Dinner vor. Am Schluss saßen wir zu siebt am Tisch und schlempten.

 

Sehr sehenswert sind die Pancake-Rocks, die von Greymouth recht gut zu erreichen sind. Wir nahmen den Bus, der eine wunderschöne Strecke direkt am Meer entlang fährt. Die Felsen sehen aus wie Pfannkuchen, die übereinander gestapelt sind und dadurch sehr beindrucken.

 

Im Hostel lernten wir einen Schweizer kennen, der dieselbe Rute wie wir geplant hatte. Also an der Westküste entlang bis nach Queenstown. Da er ein Auto hatte war er so freundlich und nahm uns einige Tage mit. Und so landeten wir recht entspannt am nächsten Tag am Franz Joseph Gletscher.

 

Franz Joseph 29.Januar:

Der kleine Ort vor dem Franz Joseph ist eigentlich sehr touristisch gebaut. Es gibt eine Anhäufung an Touristeninformationen und I-sites. Außerdem eine Menge an Extremsports, wie Heliskiing, Skydiven und Gletschertouren, einige Bars und natürlich Hostels und Hotels.

Von einem Parkplatz aus liefen wir aus zum Gletscher. Man kommt jedoch nicht allzu nahe ran - ein paar 100 Meter vor dem eigentlichen Gletscher ist ein Absperrband. Nur begleitete Gruppen dürfen weiter gehen.

Das gleiche ist beim Fox Gletscher. Dort gibt es jedoch einen schönen, nicht sehr langen Walk auf einen Erhöhung, von wo aus man den Gletscher besser betrachten kann. Es wirkt etwas surreal ... man steht mit T-shirt und kurzer Hose im Regenwald und schaut auf einen Gletscher.

 

Unsere Tour ging weiter zu einem Strand, von welchem man auf den Mt Cook, den höchsten Berg Neuseelands schauen kann. Um dorthin zu gelangen sind wir jedoch über eine Stunde über einen Schotterweg gefahren. Also eine recht unangenehme Angelegenheit. Der Blick war jedoch wirklich sehr schön. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

 

 



Haast 30. Januar:

In Haast landeten wir zwangsläufig, da es auf der Strecke zwischen den Gletschern und Wanaka liegt. Haast ist nicht besonders groß, daher hat es auch nicht sehr viel zu bieten. Wir nutzten den Zwischenstopp um mal einen Tag lang zu relaxen. Abends fuhren wir dann an einen Strand, der nach lt. Lonely Plantest Anlaufstelle für Pinguine sein sollte. Diese befinden sich dort anscheinend immer in den frühen Morgen- und zu späten Abendstunden. Am Vortag wurden auch einige gesichtet. Also fuhren wir voller Vorfreude an den Strand und liefen dort gefühlte 4 Stunden den Strand auf und ab. Leider sichteten wir dabei keinen einzigen Pinguin...

 

Wanaka 31. Januar:

In Wanaka waren wir leider nur ein Tag, da wir uns das Ziel gesetzt haben am 01. Februar in Queenstown zu sein.

Doch dort lohnt es sich echt länger zu bleiben. In Wanaka angekommen bot sich ein Wahnsinns Ausblick an. Schon auf der Fahrt dorthin ging es durch Berge und Hügel vorbei an kleinen und größeren Seen. Es war wunderschön. Wanaka selber befindet sich direkt an einem See, der von Bergen umgeben ist und dadurch viele Wandermöglichkeiten bietet. Die Stadt ist geprägt durch das große Skigebiet. Man findet überall Ski und Snowboardläden und auch die Hostels bieten extra Skiräume an. Auch viele Cafés und Bars gibt es hier und alles hat ein gewisses Flair.

 

Leider mussten wir am nächsten Tag schon weiter. Diesmal wieder durch Hitchhiken, was aber wieder einmal kein Problem darstellte, obwohl sich dieses Mal noch 3 andere Backpacker an der Straße standen. Aber einer nach dem anderen wurde mitgenommen.

 

 



Queenstown 01. Februar:

Schon auf der Fahrt nach Queenstown wurde uns von den Autofahrern, die uns mitnahmen, erklärt, dass Queenstown perfekt zum weggehen und Party machen sei.

In Queenstown gibt es eine beachtliche Anzahl an Bars und Clubs. Schon am ersten Abend probierten wir gleich mal das Nachtleben dort aus. Und es war echt nicht schlecht. Am besten ist es, wenn man sich an die Einheimischen hält, die einem dann die besten Bars, die nicht so touristisch sind, zeigen.

 

Queenstown ist von der Landschaft ähnlich wie Wanaka. Es liegt an einem See, der von Bergen umgeben ist. Jedoch war dieser etwas wärmer, sodass wir auch baden konnten.

 

Eigentlich hatten wir vor ein Auto zu mieten und ganz in den Süden Neuseelands zu fahren. Den erreicht man schlecht mit dem Bus und ist dadurch auf ein Auto angewiesen. Da wir aber beide unter 21 sind, hatte sich die Sache schnell erledigt. Unter 21 muss man eine Deposit von mehreren 1000 Dollar vorlegen, was uns definitiv zu unsicher war, da wir noch nie auf der linken Seite gefahren sind und auch noch nicht so lange den Führerschein habenJ

 

So begnügten wir uns mit einer Bustagestour zum Milford Sound, von dem uns jeder vorgeschwärmt hatte.

Es ging früh morgens los. Wir fuhren wieder durch eine fantastische Landschaft, wobei der Bus mehrmals anhielt, um uns besondere Plätze zu zeigen. Wir sahen auch zum ersten Mal Keas, die kleinen frechen Bergpapageien, die gleich mal versuchte den Bus zu zerstören, indem sie überall die Dichtungen heraus zogen.

Dann hielten wir am Ärmel des Sounds und hatten noch einige Zeit, um auf das nächste Schiff zu warten.

Es war ein kleines Passagierschiff mit dem wir fuhren, entlang an Felsen und kleinen Wasserfällen. Leider hat es an den vorigen Tagen nicht geregnet, weshalb die Fälle nicht sonderlich groß waren.

Die Landschaft war beeindruckend, aber nicht sonderlich anders als auf der Überfahrt von Nord- zur Südinsel.

Wir fuhren eine Stunde hinaus Richtung Meer. Dabei sichteten wir auch endlich einen einsame Pinguin und einen Ansammlung von Robben, an die wir sehr nah heran fuhren, um einige Fotos zu machen. Dann fuhren wir auf der anderen Seite des Fjords wieder zurück.

Leider waren wir etwas enttäuscht von der Tour. Alle hatten uns vorgeschwärmt, wie toll es doch sei. Aber wenn man mit der Fähre auf die Südinsel fährt hat man eigentlich genau das gleiche Panorama, nur um einiges billiger. Vielleicht waren unsere Erwartungen auch einfach zu hoch.

 

Zurück nach Auckland ging es dann mit dem Flugzeug, was an für sich recht angenehm war, da man ja nicht groß kontrolliert wurde, weil es sich um einen Inlandsflug handelte.

 

Bay of Island 10. Februar:

Von Auckland ging es dann direkt weiter nach Pahia ( Bay of Island).

Dort angekommen verbrachten wir erst mal eine Tag am wunderschönen Strand. Wir wunderten uns, warum bei dem recht frischen Wind so viele Leute baden gingen. Doch dann versuchten wir es selber und stellten fest, dass das Wasser herrlich warm war.

Am Morgen liefen wir nach Waitangi, wo der Vertrag der Maori mit den Siedlern geschlossen wurde. Dort befindet sich ein großes Museum, das den Original Vertrag besitzt, ein Nachbau von Russel hat und ein Maree. Wir verbrachten dort eine Weile und ließen den Tag mit einem Picknick am Strand ausklingen. Leider schließt in Pahia alles echt früh am Abend, sodass man sich nirgends reinsetzen kann.

An unserem 3. Tag in Pahia nahmen wir die Fähe um auf die andere Seite der Bucht nach Russel zu gelangen. Russel besitzt die älteste Kirche in Neuseeland. Man denkt, dann muss es ja etwas Besonderes sein, was es aber keines Falls ist. Es ist lediglich eine kleine unspektakuläre Kirche ohne viel Schnickschnack.

Aber es lohnt sich auf jeden Fall an der Promenade entlang zu laufen und sich in eins der vielen Kaffees zu setzen. Doch es war eine Vielzahl an alten Leuten unterwegs, daher vielleicht eher was für ältere..

Den nächsten und letzten Tag in Pahia hat es leider nur geregnet und war daher recht langweilig.

 

Am nächsten Tag nahmen wir den Bus nach Coromandel.

Die Bustour dorthin war mit die schönste in ganz Neuseeland. Wir stiegen um in einen kleinen Schulbus, er durch Serpentinen am Meer entlang fuhr - vorbei an Stränden und Muschelfarmen. Das faszinierende war, dass er öfters mitten im nichts anhielt, um die Schulkinder aussteigen zu lassen. Diese hatten dann noch einen weiten Weg zu Fuß zu ihrem Zuhause das sich meist auf einer Anhöhe weit weg der Straße befand.

In Coromandel angekommen checkten wir in ein nettes Hotel ein, das nicht weit vom Fischerhafen entfernt war. Wir liefen noch etwas durch das kleine Dorf, doch da die Busfahrt recht lange war, gingen wir bald ins Bett.

Im Hostel trafen wir glückicherweise einen Korianer mit Auto, der uns mit zum Hot Water Beach nehmen wollte. Wir fuhren also am nächsten Tag los auf die andere Seite der nördlichen Spitze. Eigentlich kann man sich bei Ebbe ein Loch in der Erde graben und einen Zufluss vom Meer hinein führen. Da durch die Erderwärmung das Grundwasser sehr heiß ist und nach oben steigt hat man dadurch einen kleinen Pool. Das Meerwasser dient dazu sich abzukühlen, damit es nicht zu heiß wird. Doch leider kamen wir zu spät, da die Flut bereits schon wieder einsetzte und wir kein heißes Wasser mehr fanden.

Wir fuhren nach Hahei, um dort ein Hostel zu finden und blieben dort bis zum nächsten Tag an dem wir dann wieder zurück nach Auckland fuhren.



Farmleben

Ich hatte das große Glück, eine Woche das Leben auf einer Farm miterleben zu dürfen. Bekannte aus Deutschland haben in Neuseeland Verwandtschaft. Eine Familie davon lebt auf einer Dairy-Farm, also einer Milchfarm.

Eric und Karen waren an diesem Wochenende in der Stadt und so fuhren wir gemeinsam nach Hawksbay, eine Region in Neuseeland, die von der Landwirtschaft und dem Weinanbau geprägt ist.

Ich bekam mein eigenes kleines Häuschen mit Bad und Wohnzimmer. Das erste Mal Privatsphäre nach den ganzen Hostels. Was irgendwie auch ungewohnt war, so alleine nach all den Meerbettzimmern.

 

Da die Kinder schon ausgezogen waren wohnten auf der Farm nur noch ein Ehepaar. Der Bruder von Karen kümmert sich unter der Woche um die Tiere und melkt sie und am Wochenende sind dann Karen und Eric dran. Deswegen hatten wir am nächsten Tag Zeit, erst mal die naheliegende Stadt kennen zu lernen und mussten uns nicht früh morgens um die Kühe kümmern.

Am Abend jedoch wurden die Jungtiere auf eine andere Weide getrieben, die auf der anderen Seite der Straße lag.

Da bekam ich das erste Mal mit, wie man Kühe treibt. Eric und sein Angestellter saßen auf Motorrädern und Karen und ich auf einer Art Quad.

Da die Kühe schon wussten was ablief, ging es eigentlich recht schnell uns zügig.

Am nächsten Morgen standen wir dann um 6 Uhr in der Melkanlage, um die ca. 600 Kühe zu melken.

Ich bekam eine Schürze, die bis auf den Boden ging und Gummistiefel. Dann ging es auch schon voll zur Sache. Ich war schon nach einigen Minuten voll eingeweiht. Nach ungefähr einer Stunde waren alle Kühe gemolken und wir trieben sie auf einer anderen Weide, um diese wieder abgrasen zu lassen.

Danach fuhren wir zum Milchtank und mir wurde alles genau erklärt, was wirklich sehr interessant war. Danach hat man wieder bis zum Abend Zeit, da die Kühe morgens und abends gemolken werden.

Wir unternahmen an den nächsten Tagen noch einiges, was sehr nett war, denn ich bekam die umliegenden Städte zu sehen und lernte die Kultur kennen. Morgens und abends kamen wir dann immer zum Melken der Kühe.

Der Farmer, ein leidenschaftlicher Bastler und Tüftler hatte sich einen eigenen Jet Ski gebaut, womit wir auf dem Naheliegenden Fluss entlang fuhren. Es war eine wunderschöne Route den Fluss hinauf. Wir kamen an Wasserfällen und Felsen vorbei.

Als wir wieder zurück am Flussende an einem Staudamm waren, packten wir die Wasserski und Wakeboard aus und fuhren damit eine Runde. Es war sehr cool auf einem Fluss mitten in Neuseeland zu Wakeboarden.

Da ich von Rotorua den Bus zurück nach Auckland nahm, gingen wir noch auf ein Oldtimer-Traktortreffen ganz i der Nähe. Das Gelände gehörte den besten Freunden von Karen und Eric und so kam ich auch noch in den Genuss mit einem der größten Traktoren der Region mitzufahren.

Dann ging es weiter nach Rotorua und ich nahm den Bus zurück nach Auckland.

Es war schön, eine Woche mal wieder Familie zu erleben, aber das erweckte auch ein bisschen Heimweh in mir und ich war froh, wieder zu den „travellers“ zu gehören…



Auckland again...

 

Man könnte meinen, Auckland ist besonders schön - ich bin nun zum 3. Mal hier. Aber nein, ist es eigentlich nicht. Das wird jeder Neuseeländer und Tourist bestätigen.

Auckland liegt zwar direkt am Wasser, aber es ist eine ganz normale Großstadt. Hier leben offensichtlich hauptsächlich Gutbetuchte, und die, die es werden wollen. Man sieht überall in den Straßen nur Geschäftsleute, die geschäftig durch die Straßen eilen. Auch nachts in den Clubs merkt man die gehobene Atmosphäre.

Die Stadt hat kein besonderes Flair. Sie zieht sich über eine Fläche von acht Vulkanen, also muss man immer nur Berg auf oder ablaufen.

Dennoch bin ich wieder hier. Diesmal wegen dem Volvo Ocean Race, einer der größten und bekanntesten „Um die Welt“- Regatten.

Da ich selber Segler bin und öfters die Regatta, die jedes Jahr stattfindet, im Internet verfolgt habe, musste ich diese Chance, es einmal live zu sehen, natürlich nutzen.

Diesmal bin ich im Nomades, einer Hostel-Kette in Neuseeland und Australien, untergekommen. Eigentlich sind die meisten nicht so begeistert von den Ketten, da sie meistens unpersönlich, hektisch und recht voll sind. Doch das Nomades in Auckland ist super. Es gibt ein Roof-top, auf dem sich die Küche befindet. Man kann also kochen und aufs Meer schauen. Außerdem verläuft rund herum eine Terrasse, auf der man relaxen und auch ein Jacuzzi genießen kann. Abends sitzen dort immer recht viele zusammen. Da die meisten Leute in dieser Zeit dort länger blieben, bildete sich bald eine recht große internationale Gemeinschaft.

Ein paar Tage, bevor die erste Schiffe in den Hafen von Auckland einlaufen sollten, wurde das Gelände eröffnet. Es befanden sich eine Anzahl touristischer Attraktionen auf dem Gelände, wie ein 3-D Kino, ein Segel-Simulator, ein paar Bars und Essensstände, so wie eine Halle mit den neusten Volvos und einer Leinwand, auf der man den genauen Standort der einzelnen Yachten verfolgen konnte.

Leider war das Wetter die meiste Zeit recht schlecht, daher kam nicht die erwartete Besucherzahl. Da Neuseeland eine Seglernation ist, waren die Oragnisatoren enttäuscht, da alle mit Ansturm gerechnet hatten. Auch als das erste Schiff nachts in den Hafen einlief, waren nur wenige Leute versammelt. Es handelte sich dabei nicht um das Neuseeländische Schiff, wie alle erhofften, sondern das Französische, was das mangelnde Interesse ein wenig verständlich machte.

Trotzdem war die ganze Sache total spannend, vor allem das Team aus nächster Nähe zu sehen.

Als alle Boote eingelaufen waren, wurden sie aus dem Waser gekrant und erstmals für das nächste Leg nach Spanien General überholt. Leider konnte man nicht so nah an die Crew und die Boote, wie ich es erhofft hatte.

Es gab jedoch einige Vorlesungen - unter andere eine Präsentation im Windtunnel der Universität Aucklands, die ich besuchte. Es war sehr spannend zusehen, wie die Ingenieure Wind- und Wellen- Verhältnisse erforschen.

 

An 3 Tagen fanden zudem Inshore Races und ein Harbour Race direkt unter Land statt. Dadurch konnte man die ganze Strategie der Segler mitverfolgen. Dann ging es für die Yachten weiter nach Spanien, die längste und gefährlichste Strecke der Regatta, da sie sich nahe am Südpol befindet.

 

Da man zwischen den Races immer sehr viel Zeit hatte, nutzten wir die Zeit, um Auckland einmal genauer zu erkunden. Wir gingen öfters an den Mission Bay, der mit dem Bus einfach und schnell zu erreichen ist. Auserdem gingen wir in die Art Gallery die einiges intressantes zu bieten hat. Das Museum in Auckland sieht zwar von aussen schön aus, aber von innen gibt es nicht sehr viel her. Vor allem wenn man vorher im Te Papa Museum war. Wir konnten keine ersichtliche Struktur erkennen und auch keine genaue Richtung. Deshalb liefen wir nur schnell echt gelangweilt durch und spazierten dann noch durch einen der vielen Parks.

 

In Auckland befindet sich eine große Anzahl vonn Clubs und Bars. Leider ist es sehr teuer dort. Man zahlt zwar meistens keinem Eintritt, wie bei uns üblich, jedoch ist der Alkohol echt teuer. Und es ist auch üblich, jeden Tag weg zugehen. Vor allem unter der Woche. Ich habe keine Ahnung wie alle am nächsten Tag wieder arbeiten gehen. Aber mittwochs war immer definitiv DER Ausgeh-Abend. Wobei es dann Samstag eher wieder ruhiger war.

Durch das viele weggehen schrumpfte mein Geldbeutel erheblich.

Daher versuchte ich, in Auckland Arbeit zu finden. Eher etwas halblebig, um ehrlich zu sein, da die ganzen Cafés und Restaurants nur mit Asiaten besetzt waren und ich dachte ich habe eh keine Chance.

So war es dann auch. Alle meinten zwar, ich solle doch meinen CV(Lebenslauf) hinterlassen, doch gemeldet hat sich keiner. Nun ja...

 

Also wusste ich, dass meine nächste Anlaufstelle wohl Hastings sein muss, denn ich habe gelesen das dort die Saison-Arbeit losgeht. Also der übliche Job für Back Packer - also ab nach Hastings...

 



 

© Julia Engelmann Hastings

Hastings Ende März bis Anfang Mai:

 

Angefangen hat meine ganze Zeit in Hastings durch den traurigen Abschied von all den zurückgebliebenen Freunden und Bekannten aus Auckland:D

Ich bin in den Bus gestiegen und hatte erst mal 2 Stunden nicht eingeplante Wartezeit in Rotorua, da der nachfolgende Bus kaputt war. Ich wusste, dass das Hostel nur bis 21.00 Uhr aufhat und als dann in Napier die vorletzten Passagiere ausstiegen und ich nur noch mit einem Pärchen im Bus saß, wurde mir schon ziemlich mulmig.

Ich fragte, ob sie schon wissen, in welches Hostel sie gehen Es stellte sich heraus, dass sie Einheimische waren, die mich dann gleich zu sich nach Hause einluden. Wären sie nicht gewesen ich hätte keine Ahnung gehabt, wo ich die Nacht schlafen soll.

 

Als ich dann am nächsten Tag zum Hostel lief, wurde mir erst mal gesagt, das es im Moment keine Arbeit gibt und auch keine Dorms mehr frei seien. Also musste ich die ersten 2 Nächte in einem teuren Einzelzimmer schlafen.

Fing ja schon mal alles ganz toll an....

Jedoch schon am nächsten Tag hatte ich Arbeit. Man sagte mir, ich solle vor dem Hostel warten und werde dort vom Arbeitgeber abgeholt. Also stand ich früh morgens in der Kälte vor dem Hostel und wartete 1 Stunde. Nach Rückfrage im Hostel sagte man mir, dass das öfters vorkommen würde, dass man umsonst wartet.

Aber ich konnte dann am gleichen Abend Nachtschicht in einer Weinfabrik arbeiten. Dort war ich dann auch die meiste Zeit meines „wundschönen“ Hastings-Aufenthalt. Die Arbeit war ganz okay und verglichen mit den Jobs, die die anderen machen mussten, ganz angenehm.

Die Fabrik füllte den Wein/Sekt in Faschen und etikettierte diese. Meine Hauptaufgabe bestand darin, Flasche vom Fließband zu nehmen und diese in große Kisten zu stellen, oder zu etikettieren.

Ich arbeitete mit lauter Einheimischen zusammen, was echt interessant war - auch einige Maoris arbeiten dort und es war wirklich angenehm, sich mal nicht mit Deutschen zu unterhalten.

 

Leider gab es durch den schlechten Sommer nicht sehr viel Arbeit. Da hatte ich es mit der Weinfabrik noch ganz gut getroffen. Es gibt in Hastings auch eine Menge an Weinlesen und Packhäusern. Die Leute, die dort gearbeitet haben, hatten mehr Pech. Oft konnten sie nur den halben Tag arbeiten oder gar nicht.

Auch ich kam mit den zugesagten 40 Stunden in der Woche nicht hin. Das Geld (natürlich Mindestlohn) reichte gerade, um die Miete und Essen zu bezahlen, da man sehr viel freie Tage zwischendurch hatte.

Aber auch ich kam einige Male in den Genuss des Fruit-Pickings. Das erste Mal wurde ich zum Kürbiss-Ernten geschickt. Schon am Abend zuvor wurde mir von allen gesagt, dass das wohl das härteste aller Picking-Jobs sei. Dass hat meine Vorfreude natürlich erstmal um 100 Prozent gesteigert.

Früh am Morgen ging es los. Wir wurden vom Supervisor, einer Art Aufseher, abgeholt. Das hatte ich alles in der Weinfabrik nicht. ( zum Glück)

Als erstes wurde mir erklärt, dass ich für die 15 Minütige Fahrt 6 Dollar Spritgeld bezahlen sollte. Das ist sehr viel Geld, denn wir fuhren zu 7 in einem Van, der niemals so viel Sprit schlucken würde. Naja...

Als wird dort ankamen, waren schon einige aus Uruguay versammelt, die auf uns warteten. Lustiger weise kannte ich einige von ihnen, da ich sie in Auckland getroffen hatte.

Dann ging es los. Wir wurden mit Scheren ausgestattet und dann auf ein riesiges Kürbisfeld geschickt. Das war wirklich anstrengende Arbeit. Wir sind nur gebückt rumgelaufen. Weil wir alle Kürbisse von den Stängeln abzwicken mussten. Die Sonne kam raus und es wurde wirklich warm. Hinter uns mussten dann Leute die Kürbisse in Reihen legen, damit man sie am nächsten Tag einsammeln konnte.

Ist ja nicht so, dass der Spaß macht. Aber hinzu kam noch, dass der Supervisor vor uns auf dem Feld stand, keinen Finger gekrümmt hat, uns aber angeschrien hat, wir sollen uns doch gefälligst beeilen.

Ich konnte nicht anders, aber ich musste einfach anfangen zu lachen. Die Situation war einfach zu lächerlich.

Ein paar Mal hab ich dann noch auf einem Wein Yard gearbeitet und Trauben geerntet. Natürlich mit dem gleichen supernetten Aufseher. Aber es war besser als auf dem Kürbissfeld - das auf jeden Fall. Man hat auch ein paar andere Leute kennen gelernt, die andere Arbeitgeber hatten und in anderen Hostels waren. Man konnte sich austauschen und über den tollen Job lästern. :D

 

© Julia Engelmann Hastings - Abwechslung vom Arbeiten...

Ansonsten war die Zeit in Hastings nicht sehr spannend. Die Stadt ist sehr klein und hat nicht viel zu bieten. Ohne Auto kommt man nirgends hin außer nach Napier, eine bekannte und schöne Art-Deco Stadt.

Es gibt auch ein paar Strände. Aber wie gesagt, ohne Auto geht garnichts. Der ein oder andere hatte eine Auto du so kam ich in den Genuß, einige der wunderschönen Strände zu besuchen. Aber das war auch fast schon.

Einmal haben wir einen Ausflug auf den Nahegelegenen Te Mata Peak gemachtund dort den Sonnenuntergang beobachtet. Das hat sich echt gelohnt.

Ansonsten saß man recht gelangweilt im Hostel rum und hat auf Jobs gewartet.

Das gute dran war, dass man die Leute mit der Zeit sehr gut kennen gelernt hat, da alle länger blieben. Was ich allerdings auf keinen Fall verstehen konnte, dass Leute bis zu 6 Monaten dort blieben. Mir war es schon nach einer Woche genug und ich wollte echt weg aus Hastings. Bin dann aber doch 6 Wochen geblieben.

An den Wochenenden war es immer recht lustig. Abends auf dem Balkon sind alle zusammen gesessen, haben gegessen, getrunken und geredet.

Ein paar Leute hatten Gitarre und Mundharmonika dabei und so wurde das ganze recht angenehm.

Sonst würde ich aber das Fruitpicken auf keinen Fall empfehlen. Manchen hat es echt gefallen und sie sind auch wieder zurückgekommen. Aber das kann ich auf keinen Fall verstehen.

Aber ich glaube, es ist eine 'Must Have' Erfahrung, die man als Backpacker braucht.

 

Ich habe mich jedoch während meiner Zeit in Hastings für die Skisaison im Internet beworben, habe eine Einladung für ein Interview in Taupo bekommen und wurde auch promt genommen. Das ist natürlich super.

Ich hatte noch eine andere Einladung für ein Interview in Christchurch, deshalb habe ich diese Chance genützt mich wieder auf die Reise zu machen. Diesmal die Ost Küste der Südinsel entlang.

Glücklich verlies ich Hastings.....die wohl nicht unbedingt schönste Zeit in Neuseeland.

Ah, was ich beinahe noch vergessen habe, sind die Gangs von Hastings. Ich dachte, das gibt es wahrscheinlich überall in Neuseeland. In Deutschland hört man davon ja auch manchmal.

Aber als ich neulich Couchsurfen war und von meinen Hastingserfahrungen berichtet habe, wurde ich gefragt, wie ich denn mit dem Gangs dort zurecht gekommen bin.

In Hastings gibt es 2 verschieden Maori Gangs, die sich nicht leiden können. Die einen sind immer Blau und die anderen immer Rot angezogen. Wenn man, vor allem als Junge, nachts die falsche Farbe trägt und sich im falschen Viertel aufhält, kann es sein, das man ein Problem bekommt. In der einzigen Bar, die es dort gibt, waren schon ein paar aus dem Hostel in Schlägereien verwickelt. Die Polizei ist nachts auch ständig unterwegs.

Außerdem wohnen in Hastings sehr viele Samoaner und andere Bewohner der kleinen Inseln nördlich von Neuseeland. Sie laufen in großen Gruppen durch die Stadt und so trauten wir Mädels uns nachts nicht unbedingt alleine auf die Straßen.





Travelling down the East-Coast...

 

Da ich das Bewerbungsgespräch in Christchurch hatte, verließ ich einige Tage davor Hastings. Ich fuhr mit dem Bus nach Wellington, um dort dann die Fähre rüber auf die Südinsel zu nehmen.

Mir wurde dort ein recht schönes Hostel empfohlen, in das ich eincheckte.

 

Am ersten Abend traf ich mich in einer Bar mit ein paar Leuten, die auch endlich raus aus Hastings kamen. Da ich schon mal in Wellington war, spazierte ich am nächsten Tag nur etwas durch die Stadt und am Strand rum. Abends ging ich dann mit einigen, die ich im Hostel kennen gelernt hatte, zu einer Live-Fun-Band in einem Club. Das hat sich echt gelohnt und es war sehr gut und voll.

„Leider“ wurden wir danach noch auf die After-Show Party eingeladen, wodurch ich nur noch 2 Stunden Schlaf bis zu Abfahrt der Fähre hatte. Nun ja das Backpacker Leben ist hart...

 

Die Fahrt mit der Fähre war wieder wunderschön. Diesmal war auch das Wetter um einiges besser. Das letzte Mal, als wir die Fähre nahmen, hat es geregnet. Aber dieses Mal war strahlender Sonnenschein und ich habe einige schöne Fotos machen können.

Danach nahm ich dann gleich den Bus nach Blenheim. Dort kannte ich auch welche aus Hastings (das einzig Gute an Hastings, jetzt kenn ich überall Leute).

Blenheim ist wieder so ein Ort wie Hastings. Dort sind eine Menge Farmen und dadurch auch eine Anzahl an Arbeits-Hostels. Doch es war recht schön dort, man konnte jedoch auch wieder nicht all zuviel sehen.

 

Danach ging es nach Kaikoura, ein wunder schöner Ort. Schon die Busfahrt dorthin war sehr sehenswert. Man fährt zuerst durch die Berge und dann am Meer entlang. Dort ist der Sand schwarz. Mir wurde erklärt, dass auf der Ost-Seite der Sand schwarz und auf der Westseite weiß ist.

Überall am Strand sonnten sich Seelöwen. Kaikoura ist bekannt für seine Seelöwen-Kolonien. Man kann dort auch mit Delfinen schwimmen und Wale beobachten. Leider sind die Touren, die mit dem Boot raus aufs Meer gehen, sehr teuer, deshalb habe ich es mir verkniffen, so gerne ich auch wollte.

Doch man kann auch gut Wandern. Ich lief also am nächsten Tag vom Hostel aus am Meer entlang zu einer Seelöwen Kolonie. Es war wunderschön, man konnte die Seelöwen von sehr nah aus betrachten. Einige lagen auch einfach auf dem Wanderweg, um sich dort zu Sonnen. Danach ging es um das Cap herum zu einem kleinen anderen Dorf und dann zurück nach Kaikoura. Der Walk dauert ca. 3 h und hat sich echt gelohnt. Man hat einen wunderschönen Blick auf die Bergkette, die schon mit Schnee bedeckt war.

Ich wäre gerne noch länger dort geblieben, doch ich musste meinen Bus weiter nach Christchurch wegen meinem Bewerbungsgespräch nehmen.

 

Ich war schon sehr gespannt auf Christchurch. Als ich auf der Farm war, war das Erdbeben ein Jahr alt. Im Fernsehen kam eine riesen Doku über das Erdbeben, das fast die ganze Stadt zerstört hat. Man konnte es sich allerdings nur schwer vorstellen, wie es tatsächlich aussah. Ich habe nur von einigen anderen gehört, daß die Stimmung sehr traurig dort sei. Was ja auch verständlich ist.

 

Dennoch habe ich nicht dran gedacht, dass es schwer würden könnte ein Hostel zu finden. Ich bekam von welchen einen Hostel-Tipp, die ich im Bus kennen gelernt hatte. Also lief ich ( natürlich wieder spät abends, als es schon wieder dunkel war ) zum Hostel um ein zuchecken. Leider war es komplett ausgebucht. Ich bekam netterweise eine Liste mit Hostels und konnte diese vom privaten Telefon aus anrufen. Nach einigem Rumtelefonieren fand ich dann auch ein Hostel, die ein Zimmer frei hatten. Es war eher ein Privathaus mit ein paar Zimmern. Die Küche und das Wohnzimmer wurden mit den Eigentümern, 2 sehr netten älteren Leuten geteilt.

 

Am nächsten Tag fuhr ich dann zu meinem Bewerbungsgespräch, dass sich in einem 4 Sterne-Hotel in der Nähe des Flughafens befand. Das Bewerbungsgespräch war jedoch nicht so ansprechend wie dass in Taupo. Und da ich dort sicher den Job hatte, sagte ich in Taupo zu und freue mich darauf dort zu arbeiten.

 

Danach fuhr ich mit dem Bus in das Stadt Zentrum. Oder besser das, was davon übrig geblieben ist. Man kann es eigentlich nicht beschreiben. Ich habe es mir nicht so heftig vorgestellt. Um einen riesigen Teil des Zentrums ist ein hoher Zaun gezogen. Man kann durch de Maschen in das Center sehen. Es ist schwer zu beschreiben. Man muss es einfach selber gesehen haben. Hinter den Zäunen befindet sich ein Teil der Stadt Man sieht Mc Donalds, Einkaufsläden, Backpackers, einfach alles. Nur der Unterschied ist, dass alles zerstört ist. Der Putz liegt auf den Straßen, Dächer und Häuser sind eingestürzt und manch Häuser werden einfach nur noch durch Balken vor dem einstürzen gehalten.

Überall rennen Männer in ihren orangenen Weste und Bauplänen rum und überall stehen Kräne,die die Häuser entweder komplett abreißen oder wieder erneuern.

Es ist sehr laut durch den Baulärm und überall wird gearbeitet.

Nun versucht man, die Stadt durch Container zu erneuern. Das heisst, es gibt schon einen kleinen bunten Teil, der nur aus Containern besteht. Es gibt Cafés, Lebensmittel- und Einkaufsläden. Eigentlich recht nett. Doch trotzdem laut, da drum herum überall gearbeitet wird.

 

Mir wurde empfohlen, unbedingt in den riesen großen Park von Christchurch soll.

Deswegen besuchte ich ihn und er war wirklich wunderschön. Ich hatte das Gefühl das man dort total die jetzige Situation in Christchurch vergessen konnte. Es war leise, nur die Vögel zwitscherten und die vielen Leute, die dort spazieren gingen, sahen fröhlicher aus als in der Stadt.

Doch zurück auf den Straßen wurde man sofort wieder an das Erdbeben erinnert. Auch die vielen alten Gebäude, die sich in Christchurch befinden, sind teilweise komplett zerstört. Zurzeit findet eine große Diskussion statt, ob die Kirche in der Stadt abgerissen oder renoviert werden soll.

Auch die anderen Kirchen außerhalb sind kaputt. Die meisten Türme stehen einfach neben der Kirche und der Rest ist nur provisorisch mit Holz geflickt.

 

Es ist auf jede Fall mal interessant alles zu sehen aber ich wollte auf jeden Fall so schnell wie möglich weiter, denn ich fühlte mich dort nicht wirklich wohl…



 

 

Und nun bin ich wieder in Auckland für eineinhalb Wochen. Am 18.06.12 startet meine Liftjob im Skigebiet Whakapapa bei Taupo und ich freue mich schon rießig darauf. Arbeitskleidung und Snowboard sind bestellt, das Hostel ist reserviert und überall in den Bergen schneit es schon ... jetzt kann's losgehen!

 

 

Die Skisaison beginnt und damit auch mein Job


Als nächstes ging es in den Nationalpark vom Mt. Ruhapehu. Dort habe ich einen Job im Skigebiet bekommen und arbeite am Lift als sogenannter Lifti.

 

Von Auckland aus fährt man 6 Stunden. Wir mussten in Taupo umsteigen in einen sehr kleinen Bus. Von dort aus ging es raus ins Nirgendwo. Die Häuser wurden weniger und wir fuhren nochmal einige Stunden in den Nationalpark und eine gefühlte Ewigkeit ( 10 min ) weiter in ein weiteres kleines 'Dorf', das aus ein paar Häusern besteht.

 

Als ich aus dem Bus ausstieg und meine Sachen holte, meinte die Busfahrerin nur, dass ich wohl dann die einzige aus dem Skigebiet bin, die jeden Morgen ohne Kater aufwacht, da ich ja von hier aus auf keine Party komme :-).


Ich ging also hochmotiviert ins Hostel. Es war komplett leer und ar** kalt. Ich zahlte meine (nicht gerade billige) Bond und Servicefee und bekam mein Zimmer. Auch sehr kalt. Toller Start für eine Skisaison. Das Bad war genauso kalt. Erst wollte ich nicht unter die Dusche und dann aber auch nicht mehr aus der Dusche.

Es wohnten dort nur drei Leute, die dort für Unterkunft arbeiten, und der Besitzer.

Drei Tage später wurde es endlich etwas voller. Doch es blieb kalt und ich war nicht die einzige, die fror. Die Besitzer versicherten uns zwar ständig, dass wir Geduld haben müssten und es besser wird, es blieb aber die ganze Zeit so.

 

Nach dem Wochenende ging es dann endlich los. Wir wurden mit einem kleinen Bus in den National Park gefahren und von dort dann einem anderen Bus ins Skigebiet. Ich arbeite im Whakapapa Skifield mit 16 Liften. Dort bekamen wir dann unsere Staffuniform und unsere Rentails für die Saison. Damit verging ein ganzer Tag.

 

Die restliche Woche verbrachten wir mit Einführungen in die jeweiligen verschiedenen Arbeitsbereiche. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Das hieß für uns Liftis einen Vortrag darüber, wie man sich verhält, wenn der Vulkan ausbricht (der Mt. Ruhapehu ist der höchste und aktivste Vulkan Neuseelands.) und aktives Arbeiten, heißt Schneeschippen, um alles für die neue Saison vorzubereiten.

In der nächsten Woche ging es dann auch schon mit dem richtigen Arbeiten los:

 

Wir starten meist um 7.30-8.00. Kommt drauf an, an welchem Lift man arbeitet. Es gibt ein Anfängergebiet und das Hauptskigebiet, das bis auf 2275m hinauf geht. Wir wurden am Anfang in verschiedene Lifte eingeteilt, an denen wir dann auch hauptsächlich arbeiteten.

Diese muss man dann für die Gäste vorbereiten, d.h die Rampe schaufeln, die Notstopps überprüfen und so weiter. Danach wird man auf die Gäste losgelassen.

 

Hier ist es komplett anders als in den europäischen Skigebieten. Man begrüßt jeden freundlich und hilft beim Ein- und Ausstieg, fragt wie der Tag ist und ob es den Gästen gefällt.

Man hat meist 2 Pausen am Tag, in denen uns Kollegen ablösen. Abends schaufelt man wieder die Rampe für den nächsten Tag und schließt den Lift. Und wir fahren mit den extra Stuffbusses wieder nach Hause.

 

An den freien Tagen gehen die meisten auf dem Berg zum Snowboarden oder Skifahren. Da viele im gleichen Hostel wohnen, heißt das, morgens in die Küche gehen und fragen, wer hat Lust zum Boarden und ab geht’s. Wir haben einen freien Seasonpass, so können wir so oft auf den Berg, wie wir wollen.

 

Da unsere Unterkunft so schlecht und kalt war, haben wir es uns lange überlegt, sind aber dann zu dem Entschluss gekommen umzuziehen. Vor allem, als wir dann Mäuse in der Küche fanden. Das einzige Problem war, dass jeder von uns die Bond bereits bezahlt hatte. Nach ewigen Verhandlungen haben wir die Bond zwar zurück bekommen, mussten aber die restlichen Tage den regulären Preis zahlen, also hatte der Besitzer das Geld wieder drin… nie wieder Wades Landing Lodge.

Andere hatten es da schwerer. Doch nach weiteren 4 Wochen wurde das komplette Hostel geschlossen. Sie hatten mit über 40 Leuten für die Saison gerechnet, es waren aber nur 20 Leute. Nach uns sind auch noch einige andere gegangen und am Schluss waren nur noch um die acht Leute.

 

Wir sind in die Park Travelers Lodge gezogen. Das war wohl die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Es ist eher eine Art Hotel und sehr angenehm zu wohnen. Als Staff bekamen wir spezielle Preise, anders hätten wir es uns nie leisten können, da eine Nacht um die 100 € kostet. Wir wohnen in sogenannten Lofts, die für 2 Personen ausgelegt sind. Es befindet sich auf 2 Etagen. Ein Bett ist oben mit einem kleinen Schrank und das andere Bett unten, außerdem ein Kühlschrank und ein kleines Bad. Die Zimmer müssen wir selber putzen und einmal die Woche die angeschlossene Gemeinschaftsküche. In unserer Gruppe sind 4 Köche, wir kaufen gemeinsam ein und die vier zaubern uns fantastische Menüs, natürlich mit unserer UnterstützungJ.

 

Die Tage vergehen wie im Flug, meist arbeite ich sechs Tage am Stück und habe dann 1-2 Tage frei, die ich je nach Wetter mit Snowboarden verbringe. Wir sind eine super Gemeinschaft und treffen uns abends auf den zahlreichen Motto-Partys wieder.

 

Die Skisaison dauer bis ungefähr Oktober und dann geht es weiter nach Sydney - von dort aus melde ich mich wieder...

 

Auf Grund eines Unfalls habe ich das restliche Jahr auch in Neuseeland verbracht und meinen Anschlussaufenthalt in Australien leider streichen müssen...



 

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