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Estland, Tallinn: Alte Stadt, neuer Blick

© Liliya Zakharchenko | Dreamstime.com Tallinn

 

„Das estnische Tallinn ist Kulturhauptstadt Europas 2011. Im mittelalterlichen Stadtbild gibt es Neues zu entdecken. Architekten, Künstler und Kreative laden in ihre Heimat am nördlichen Zipfel der Ostsee ein.

 

Andreas Köresaar vom Architekturbüro Koko plant gleich zwei neue Museen: „In Tallinn wächst das Neue aus dem Alten hervor. Im Moment bauen wir die alte Große Gildehalle zum Stadtmuseum und einen früheren Hangarkomplex für Wasserflugzeuge zum Meeresmuseum um. Als Estland noch zur Sowjetunion gehörte, war der Zugang zur Küste streng überwacht – Helsinki liegt nur 80 Kilometer entfernt. Als Kulturhauptstadt entdeckt Tallinn zusammen mit seinen Besuchern jetzt den Zugang zum Wasser neu.”

 

Liina Viira, Textildesignerin, verwandelt traditionelle estnische Ornamente mit psychedelisch anmutenden Farb- und Formexperimenten in coole Mode: „Was für irre Motive, dachte ich angesichts der alten Strickmuster. Jeder estnische Landstrich, jedes Dorf hat andere Farben und Strukturen. 2005 gewann ich bei einem Tallinner Modewettbewerb, stellte 2009 meine erste eigene Kollektion vor und habe 2010 mein erstes Geschäft eröffnet – in der Tallinner Pikk-Straße. Die Stadt regt die Kreativität an.”

 

Taavet Jansen und Maike Lond (mit Sohn Lukas, fünf Jahre) inszenieren Tanz- und Theaterprojekte der anderen Art: „Wir sind viel rumgekommen und haben gemerkt: In den Metropolen ist Avantgarde ein Massenphänomen. Der Markt ist gesättigt, die Menschen auch. Aber hier in Europas Nordostecke, in der kleinen Szene Tallinns, entsteht durch die engen Kontakte quer durch die Kultursparten Neues auf eine gleichsam familiäre Art. Darum sind wir aus Holland nach Estland zurückgekommen. ‘MIM – Music is Motion’ lautet unser Motto.”

 

Sirje Helme, Kunsthistorikerin, holt die digitale Kultur in das größte Museum des Baltikums: „Bevor ich 2006 das Estnische Kunstmuseum (KUMU) eröffnen konnte, habe ich lange Jahre das estnische Magazin für Bildende Kunst herausgebracht. Die Esten profilierten sich schon 1990 als Internetpioniere und später als Skype-Entwickler. Wenn wir im Mai in Kooperation mit dem Goethe-Institut die Ausstellung ‘gateways – Kunst und vernetzte Kultur’ mit Beiträgen von Künstlern aus ganz Europa eröffnen, weist das auch darauf hin, welche Bedeutung die digitalen Technologien für kleine Nationen wie Estland hatten und haben.”

Ilona Gurjanova, Designerin, präsentiert Musterbeispiele estnischer Produktgestaltung: „Als Vorsitzende des Estnischen Designerverbands organisiere ich seit 2006 das Tallinner Designfestival, das in diesem Jahr vom 16. bis 25. September stattfindet – in Kombination mit dem European Innovation Festival. Unsere schönen Sachen kann man aber jederzeit anschauen: im 2010 gegründeten ‘Eesti Disaini Maja’, dem Haus des Estnischen Designs, Adresse: Kalasadama 8.”

 

aus mobil, das Magazin der Deutschen Bahn

 

 

 

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